„In jedem Kinde liegt eine wunderbare Tiefe!“ (Robert Schumann)

Jedes Kind ist einmalig und unverwechselbar. Es wird mit einer bestimmten Grundausstattung geboren, sowie mit Entwicklungsmöglichkeiten, aber auch mit Grenzen. Durch die Umwelt werden solche Möglichkeiten erschlossen oder bleiben verschüttet. Die Ergebnisse einer Entwicklung des Kindes aber auf diese beiden Komponenten (Anlage und Umwelt) zu reduzieren, wäre zu wenig. Das Kind selbst ist der „Akteur seiner Entwicklung“ (Jean Piaget) tätig. Es wählt aus, was an Reizen aus der Umwelt für es bedeutsam ist. Auch was verarbeitet wird und was nicht. Es ist zwar abhängig von Interaktionen mit der Umwelt, mit den Menschen, Gegenständen und Situationen darin, aber diese Wechselbeziehungen bestimmen nicht, was im Kind geschieht, zu welchen Veränderungen es in dem „autonomen“ Lebewesen kommt.

Frühförderung ist die frühestmögliche Förderung und versteht sich als offenes, familiennahes, ganzheitliches und kontinuierliches System im Rahmen eines Interdisziplinären Konzeptes.

Dies beinhaltet:

  • Eine ganzheitliche Förderung, Behandlung, Unterstützung und Begleitung der zu betreuenden Kinder im Zusammenwirken mit deren Eltern und anderen Fachkräften, vom frühestmöglichen Zeitpunkt an.
  • Die Familie erhält Unterstützung bei der Gestaltung von Entwicklungsfördernden Bedingungen für das Kind. Es wird dazu beigetragen die Persönlichkeit des Kindes zu stärken. Ressourcen werden ausgebaut, welche den Eltern dabei bewusstgemacht werden. Jedem Kind soll so zu bestmöglichen Voraussetzungen für seine Entwicklung innerhalb seines Lebensumfeldes verholfen werden. Den Eltern die Verantwortung für ihr Kind bewusstmachen und sie zu stärken.
  • Drohenden Behinderungen des Kindes soweit wie möglich entgegenzuwirken. Die Entwicklungspotentiale des Kindes auszuschöpfen, vorhandene Behinderungen zu mindern oder abzubauen und den Aufbau kompensatorischer Fähigkeiten zu fördern.
  • die Eltern anzuregen und zu befähigen, die Entwicklung ihres Kindes im Rahmen der familiären Erziehung und Betreuung sowie bei weiteren Entscheidungen zu unterstützen.
  • die Integration des Kindes in das Familiensystem, Vorbereiten auf die Teilhabe in die Gesellschaft (Kindertagesstätte, Schule und anderer Behandlungs-, Förder- und Beratungseinrichtungen

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