2016 verlieh der Verein Mit Handicap leben den Inklusionspreis „Mosaik“ aus Mitteldeutschland. Unter der Schirmherrschaft vom Ministerpräsidenten des Freistaat Thüringen Bodo Ramelow erhielten folgende Preisträger den Inklusionspreis:

Einzelperson: Franziska Appel
Unternehmen: Kelles Kläden Suppenmanufaktur aus der Altmark
Bildungseinrichtung/Bildung: Kinderhaus Sonnenschein aus Bautzen,
Initative/Projekt: Pro Assistenz e.V. aus Jena,
Sonderpreis der Jury: Bronislav Roznos aus Dresden
Preis der Stifter: Frieder Badstübner


Wir danken der Jury, den Nominierten, Preisträgern, den Gästen und dem Kooperationspartner Stadt Halle (Saale) für Ihr Engagement. Ein großer Dank geht an Sebastian Krumbiegel sowie den Helfern des Vereins.

Der Preis zeichnet Personen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Initiativen aus, die sich aktiv darum bemühen, Barrieren aus dem Weg zu räumen. Die Preisträger zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich im besonderen Maße für Inklusion stark machen, bzw. diese bereits auf unterschiedlichste Art und Weise umsetzen. Da das auf höchst unterschiedliche Art und Weise möglich ist, wird der Preis in zwei unterschiedlichen Kategorien vergeben: Zum einen soll der Preis an ein Unternehmen gehen, das sich über das gesetzliche Maß hinaus für die Gleichberechtigung benachteiligter Menschen einsetzt. Das heißt, behinderte Menschen werden dementsprechend gefördert, damit sie ihre Potenziale voll ausschöpfen können und somit ein gleichberechtigtes und vollwertiges Mitglied in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt darstellen. Dazu zählt beispielsweise, dass das Unternehmen schwerbehinderte Menschen über die gesetzlichen Quoten hinaus beschäftigt. Aber auch die aktive Unterstützung eines im Bereich Inklusion tätigen Vereins, wie beispielsweise die Freistellung von Angestellten für die ehrenamtliche Vereinstätigkeit, stellt eine Möglichkeit dar.
Zum anderen soll der Preis an eine Einzelperson sowie an ein Projekt bzw. eine Institution gehen, die Inklusion vorleben und somit ein positives Vorbild für die Gesellschaft sind. Hier soll besonders ein langfristiges, ehrenamtliches und freiwilliges Engagement hervorgehoben werden. Der Preis kann an Menschen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Institutionen bzw. Projekte gehen, die andere Menschen mit Behinderungen unterstützen und ihnen helfen eine aktive Teilhabe in der Gesellschaft zu verwirklichen. Aber auch an Menschen, die sich trotz einer Behinderung nicht von den Barrieren haben aufhalten lassen und so zu einem positiven Vorbild geworden sind.
Das jeweilige Engagement und die Leistungen der Preisträger soll in der Bewerbung um den Preis schriftlich dargelegt und begründet werden. Potentielle Preisträger können sich sowohl selber bewerben, als auch von Dritten vorgeschlagen werden. Eine Jury wählt unter den eingegangenen Bewerbungen die drei Preisträger aus. Mitglieder der Jury können nicht nominiert werden.

Quelle: www.facebook.com/MOSAIKINKLUSIONSPREIS/ und http://www.mosaik-mhl.de/ | Fotos von Marcus-Andreas Mohr

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